Dirk GregorFitness Engineer
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Ich gelte als der ruhige Trainer. Ein Kunde nennt mich „Einpeitscher“.

Dirk GregorFitness Engineer · Personal Trainer im Großraum Lüneburg / Uelzen ·

Ich gelte als der ruhige Trainer.

Kein Beast Mode. Kein Brüllen. Kein „Noch eine Runde, du schaffst das!“

Qigong. Slow Motion. Theraband auf der Terrasse.

Und dann – kurz vor der Entspannung – kommt ein „Sally up“ aus dem Hut.

Was ist „Sally up“?

Eine Kniebeugen-Challenge zu einem Song. Bei „Bring Sally up“ gehst du hoch, bei „Bring Sally down“ runter. Und dazwischen? Hältst du. Unten. So lange, wie der Song es will – nicht so lange, wie du willst.

Das ist im Grunde dasselbe Prinzip wie mein Slow-Motion-Training: keine Pause für den Muskel, kein Schwung, nur du gegen die Schwerkraft. Nach ein paar Runden zittern die Beine. Nach ein paar mehr wird es ganz still im Raum.

„Der Einpeitscher“

Ein Kunde hat das mal in einer Google-Bewertung so beschrieben:

„Und wenn man glaubt, es geht nicht mehr, dann zieht der Einpeitscher noch ein ‚Sally up‘ vor der Entspannung aus dem Hut.“

Einpeitscher. Das Wort hat mich selbst überrascht.

Weil ich mich nie so gesehen habe. Und weil es trotzdem stimmt.

Ruhig heißt nicht weich

Ich bin ruhig. Aber ich fordere auch. Weil ich weiß, was heute drin ist – und wann es noch einen letzten Zug braucht.

Das ist kein Widerspruch. Das ist der Job.

Go slow, grow strong heißt eben nicht: immer gemütlich. Es heißt: in deinem Tempo, aber ehrlich. Manchmal ist das Qigong mit geschlossenen Augen. Und manchmal ist es eine Kniebeuge, die einfach nicht aufhören will.

Danach kommt die Entspannung. Und die fühlt sich nach einem Sally up ganz anders an.