Sie hat beidseitige Hüftarthrose. Sie macht trotzdem mit.
Eine Teilnehmerin von mir hat beidseitige Hüftarthrose.
Sie macht trotzdem mit.
Nicht weil ich sie überredet habe. Sondern weil bei mir ein Satz gilt, der über allem steht:
Eine Übung ist besser als keine Übung.
Training ist nicht nur für die, die es „noch können“
Viele denken, Training ist etwas für die Gesunden. Für die, die fit sind. Die, die „es noch können“.
Das Gegenteil ist wahr.
Gerade wenn der Körper zwickt, wenn die Hüfte schmerzt, wenn der Rücken streikt – dann ist Bewegung nicht die Frage. Dann ist Bewegung die Antwort.
Nur eben nicht dieselben Übungen für alle.
Jedes Mal neu fragen
Ich schaue, wie der Körper heute steht. Was er braucht. Was geht – und was nicht.
Manchmal ist das eine ruhige Mobilisation auf dem Boden. Manchmal gezielte Bewegung, die Schritt für Schritt wieder Vertrauen in den Körper bringt. Und manchmal geht es einfach darum, wieder zu spüren, dass der Körper mehr kann, als man denkt.
Das fragen wir uns jedes Mal neu. Nicht einmal am Anfang, sondern in jeder Einheit.
Was sie selbst sagt
Die Teilnehmerin hat mir eine Google-Bewertung geschrieben. Ein Satz daraus hängt bei mir quasi an der Wand:
„Auch oder gerade mit Einschränkungen (ich beispielsweise habe eine beidseitige Hüftarthrose) absolut empfehlenswert.“
Auch oder gerade. Das ist der Punkt.
Wenn du dich hier wiedererkennst – mit Rücken, mit Hüfte, nach einer langen Pause – dann ist das kein Grund, nicht anzufangen. Es ist der Grund, anders anzufangen. Ruhig, individuell, mit dem, was heute geht.
Wichtig: Ich bin Trainer, kein Arzt. Bei Beschwerden klärst du vorher mit deiner Ärztin oder deinem Arzt, was für dich passt – und dann schauen wir gemeinsam, wie Bewegung in deinen Alltag kommt.